100 KM Biel 13/14 Juni 2008 Bald ist es wieder soweit, 100 KM Biel! Am 13.06.08 (Freitag der 13.) findet der Bieler Lauf zum 50ten mal statt, und ich laufe (wenn nichts mehr dazwischen kommt) zum 4 mal!. Ich hoffe auch dieses mal wieder den Lauf erfolgreich abschließen zu können. Was heißt erfolgreich für mich? Ich möchte ohne Verletzung, recht gut und entspannt und einigermaßen "Beschwerdefrei" durch den Lauf kommen. Naja so richtig entspannt ist man nach 100 KM laufen eigentlich nicht, aber unheimlich "zufrieden". Tja und meine üblichen Blasen und leichten "Geh" Probleme nach dem Lauf, die zähle ich eigentlich nicht, die gehören bei so einem langen Lauf einfach dazu. Recht gut heißt für mich, dieses mal habe ich mir "keine" Zielzeit gesetzt, ich möchte den Lauf genießen. Um mein Ziel zu erreichen habe ich mir einen Trainingsplan erstellt, und ihn hier auf dieser Seite eingestellt. Schaut einfach mal rein, vielleicht hilft er euch bei euren Vorbereitungen für diesen oder einen ähnlichen Lauf. Nach einer relativ langen Vorbereitung auf diesen Tag, ist es endlich soweit, der 50. Bieler Lauf! Ich war für diesen Lauf mental und körperlich hervorragend vorbereitet. Meinem Ziel, entspannt und gut anzukommen, stand nichts im Wege. völlig locker und entspannt vorm Start - Peter und Thomas    Rollf und Elke beim Start - Biel 2008 Treffen mit Rolf und Elke am Start Rolf kurz vor unserer "Trennung" - ganz konzentriert In diesem Jahr hat es ausnahmslos viele Radbegleiter gegeben. Ich finde diese Unterstützung für die Läufer und Läuferinnen enorm wichtig, und befürworte die Entscheidung eine Radbegleitung für den Großteil der Strecke nutzen zu dürfen. Wie all die Jahre zuvor hatte ich auch dieses Jahr meinen Couch Rolf als Radbegleiter dabei, ihm macht dieser Lauf genauso viel Spaß wie mir.   Rolf und Thomas kurz vor dem Start        Startvorbereitungen auch für andere...... Beim Start war noch nicht klar ob es trocken bleibt, oder ob es regnen würde. Zu Beginn hatten wir ca. 13 C und einen unangenehmen frischen Wind. Die Temperatur fiel in der Nacht bis auf 7 C° ab. Startschuß pünktlich um 22:00 Uhr Nach dem Start in Biel verteilte sich das Feld gleichmäßig und zügig, und so konnte jeder nach kurzer Zeit sein eigenes Tempo laufen. Das Wetter bedankte sich bei uns Läufern indem die ersten zwei Stunden der Dreiviertelmond klar und hell leuchtete, und die Wolken sich nicht vor den Mond schoben. Mal Schemenhaft, mal klar und hell leuchtete er uns den Weg bis kurz nach Aarberg. KM18 bei Kappelen      KM20 bei Lyss die ersten leichten 50 KM sind geschafft             Rolf in Kirchberg - schon hier gesundheitlich leicht "angeschlagen" Bis kurz vor Kirchberg (KM 55) fühlte mich unheimlich frisch und bestens gelaunt. Danach bekam ich leichtes Seitenstechen und die ersten Anzeichen einer Magenverstimmung. Nachdem ich in Kirchberg meine Stirnlampe und einige gute Ratschläge von Rolf bekommen habe (beim letzten Lauf war ich zwar mit Lampe, aber mit leeren Batterien unterwegs), konnte ich jetzt zum schönsten Teil des Laufes (für mich) - zum Ho Chi Minh Pfad - durchstarten. Lampe für den Ho Chi Minh Pfad Die Gefahr bei diesem Pfad sind die fast unsichtbaren Wurzeln, und die verhältnismäßig großen Steine. Die Wege sind seitlich abgeflacht, wobei es manchmal recht steil weiter "abfällt". Wer hier stürzt kann sich ernsthaft verletzen oder schmerzhafte Erinnerungen mitnehmen. Am Anfang kann man fast nur hintereinander laufen, wenn jemand überholen will, muß er aufpassen und zusehen das er eine entsprechende Lücke ausfindig macht.   KM 62 - Ho Chi Minh Pfad            kaum ersichtlich die Wurzeln und großen Steine und das abfallende seitliche Gelände Nach dem eigentlichem Ho Chi Minh Pfad folgt ein Weg entlang eines kleineren Flüßchens (bei ca. KM 66). Ab hier überholte ich relativ viele Läufer und Läuferinnen, ich war echt super gut drauf. Was mich stört, sind die Schmerzen im Magen-Bereich die immer mehr zunahmen, und das blöde Seitenstechen das immer noch nicht aufgehört hat. Ab jetzt stießen die Radbegleiter wieder zu uns Läufern. KM 77 bei Bibern, kurz vor der letzen großen Steigung   In Oberramsern trafen wir auf Elke und Peter die mich so "nebenbei" mitbetreuten, mich aufmunterten und per Auto begleitet haben. Bei Bibern überwinde ich wie gewohnt die letzte "große" Steigung gehend, denn laufend benötige ich dafür zu viel Energie und bin gehend genau so schnell wie laufend. Wo eine Steigung ist, da ist meistens auch ein Gefälle, und das kann unter Umständen sehr schmerzhaft sein. Wir erreichen Arch, und von hier ab ist für mich mit dem Laufen Schluß - ich kann wegen den Magenkrämpfen und dem Seitenstechen nicht mehr weiterlaufen. Aber ich gebe nicht auf, ich gehe und weiß genau wieviel von der Strecke ich noch vor mir habe, nämlich noch 18 KM. Obwohl ich ansonsten körperlich topfit war, gelingt es mir nicht, wieder zu laufen, die Schmerzen sind einfach zu stark. Es bleibt dabei, ab hier geht es im schnellen Gehschritt weiter. Ich ärgerte mich schon darüber das ich nicht weiter laufen konnte, aber was sollte ich machen, mein Körper zeigte mir meine Grenzen auf. Büren an der Aare Immer mehr Läufer und Läuferinnen überholten mich, aber es war nichts zu machen. Ich hatte mehr Zeit, mich mit meinem Coach zu unterhalten. Leider ging es Rolf auch nicht so gut, er hatte sich im Laufe der Nacht eine Erkältung zugezogen. Wir warteten beide darauf das die Sonne endlich hervorkommt und uns den Rücken wärmt, kurz vor Pieterlen wurde unser Wunsch erfüllt, die Sonne kam hervor. Supergut gelaunt, denn wir wissen das es nicht mehr allzuweit ist....... Mein Lieblingsschild "95 KM" lies mich dieses mal ziemlich "kalt", normalerweise zog ich hier immer ein wenig das Tempo an. Ab KM 99 nahm ich nochmal alle Willenskräfte zusammen, biß die Zähne zusammen und lief dem Ziel entgegen. Die Radbegleiter müßen kurz vor dem Ziel abbiegen, und so trennte ich mich von Rolf.  wenige Meter vor dem Zieleinlauf   Trotz meiner gesundheitlichen Probleme bin ich in einer relativ guten Zeit angekommen. Alle drei (von vier - Elke fotografiert ja leider) - froh es geschafft zu haben Mein persönliches Ziel aber habe ich erreicht, ich bin entspannt angekommen. Sogar so gut wie noch nie zuvor, ich habe weder blaue Fußnägel, noch Blasen an den Füßen, und ich habe noch enorm viel Energie übrig. auch Rolf geschafft.....   Am Ziel hatte ich kaum noch Seitenstechen, die Magenkrämpfe jedoch blieben mir noch für den ganzen Tag erhalten. Wieso ich diese Magenkrämpfe hatte, kann ich bis heute nicht sagen. Fazit: Auch wenn man körperlich und mental hervorragend vorbereitet ist, kann man nicht alles voraussehen. Selbst mir als "alter Hase", der diesen Lauf mittlerweile zum vierten mal erfolgreich beenden konnte, ergeben sich immer wieder unvorhersehbare Situationen.   Ingesamt haben über 2.450 Läufer und Läuferinnen (inkl. Staffeln) das Ziel von 100KM erreicht. Ich möchte allen Läufern und Läuferinnen zu dieser tollen Leistung herzlich gratulieren. Besonderen Dank möchte ich meiner Frau Elke, die es mir ermöglichte mich für diesen Lauf optimal vorzubreiten, meinem Schwager Peter und ganz besonders meinem Coach Rolf, zukommen lassen. Ohne diese drei wäre der Lauf für mich viel schwerer und würde mir wahrscheinlich viel weniger Spaß machen. Vielen Dank das Ihr mich bei diesem Lauf so toll und intensiv betreut habt, und gute Besserung Rolf ! Die Organisation hat super geklappt, von der Startnummernausgabe, über die Umkleiden, die Verpflegung unterwegs und die Absperrungen, ich kann nur sagen vielen Dank an die vielen Helfer im Vorder- und im Hintergrund. Was für mich (seit 2003) verbesserungswürdig wäre, ist weiterhin der häßliche Zieleinlauf und in diesem Jahr die relativ lange Anstehzeit bei der T-Shirt Ausgabe. Wann ich wieder in Biel starten werde weiß ich noch nicht, aber daß ich wieder starten werde, daß steht fest. Jetzt würde es mich auch mal reizen, einen Staffellauf mitzumachen. Wer hat dazu ebenfalls noch Lust ? Höhenprofil Der "Lohn" für den erfolgreichen Abschluß Statistik: Distanz: 100 KM Starter beim Ultramarathon (100KM - mit Staffeln): ca.2.450 Finisher beim Ultramarathon (100KM - mit Staffeln): ca.2.140 Aufstieg (gemessen mit Polar S 710): 565 Meter Abstieg (gemessen mit Polar S 710): 541 Meter verbrauchte Energie: Ca.  7.417 Kcal durchschnittl. Herzfrequenz: 144 bpm Herzschläge während des Laufes: 92.280 Nettogewichtsabnahme: 0,8 Kg Tee: 0,2 Liter Suppe: 0,8 Liter Citrus Energy Drink: 2,8 Liter Kohlenhydrat angereichertes Wasser: 0,3 Liter
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100 KM Biel 13/14 Juni 2008 Bald ist es wieder soweit, 100 KM Biel! Am 13.06.08 (Freitag der 13.) findet der Bieler Lauf zum 50ten mal statt, und ich laufe (wenn nichts mehr dazwischen kommt) zum 4 mal!. Ich hoffe auch dieses mal wieder den Lauf erfolgreich abschließen zu können. Was heißt erfolgreich für mich? Ich möchte ohne Verletzung, recht gut und entspannt und einigermaßen "Beschwerdefrei" durch den Lauf kommen. Naja so richtig entspannt ist man nach 100 KM laufen eigentlich nicht, aber unheimlich "zufrieden". Tja und meine üblichen Blasen und leichten "Geh" Probleme nach dem Lauf, die zähle ich eigentlich nicht, die gehören bei so einem langen Lauf einfach dazu. Recht gut heißt für mich, dieses mal habe ich mir "keine" Zielzeit gesetzt, ich möchte den Lauf genießen. Um mein Ziel zu erreichen habe ich mir einen Trainingsplan erstellt, und ihn hier auf dieser Seite eingestellt. Schaut einfach mal rein, vielleicht hilft er euch bei euren Vorbereitungen für diesen oder einen ähnlichen Lauf. Nach einer relativ langen Vorbereitung auf diesen Tag, ist es endlich soweit, der 50. Bieler Lauf! Ich war für diesen Lauf mental und körperlich hervorragend vorbereitet. Meinem Ziel, entspannt und gut anzukommen, stand nichts im Wege. völlig locker und entspannt vorm Start - Peter und Thomas              Rolf und Elke beim Start - Biel 2008 Rolf kurz vor unserer "Trennung" - ganz konzentriert In diesem Jahr hat es ausnahmslos viele Radbegleiter gegeben. Ich finde diese Unterstützung für die Läufer und Läuferinnen enorm wichtig, und befürworte die Entscheidung eine Radbegleitung für den Großteil der Strecke nutzen zu dürfen. Wie all die Jahre zuvor hatte ich auch dieses Jahr meinen Couch Rolf als Radbegleiter dabei, ihm macht dieser Lauf genauso viel Spaß wie mir. Rolf und Thomas kurz vor dem Start        Startvorbereitungen auch für andere...... Beim Start war noch nicht klar ob es trocken bleibt, oder ob es regnen würde. Zu Beginn hatten wir ca. 13 C und einen unangenehmen frischen Wind. Die Temperatur fiel in der Nacht bis auf 7 C° ab. Startschuß pünktlich um 22:00 Uhr Nach dem Start in Biel verteilte sich das Feld gleichmäßig und zügig, und so konnte jeder nach kurzer Zeit sein eigenes Tempo laufen. Das Wetter bedankte sich bei uns Läufern indem die ersten zwei Stunden der Dreiviertelmond klar und hell leuchtete, und die Wolken sich nicht vor den Mond schoben. Mal Schemenhaft, mal klar und hell leuchtete er uns den Weg bis kurz nach Aarberg. KM18 bei Kappelen                            KM20 bei Lyss die ersten leichten 50 KM sind geschafft Rolf in Kirchberg - schon hier gesundheitlich leicht "angeschlagen" Bis kurz vor Kirchberg (KM 55) fühlte mich unheimlich frisch und bestens gelaunt. Danach bekam ich leichtes Seitenstechen und die ersten Anzeichen einer Magenverstimmung. Nachdem ich in Kirchberg meine Stirnlampe und einige gute Ratschläge von Rolf bekommen habe (beim letzten Lauf war ich zwar mit Lampe, aber mit leeren Batterien unterwegs), konnte ich jetzt zum schönsten Teil des Laufes (für mich) - zum Ho Chi Minh Pfad - durchstarten. Lampe für den Ho Chi Minh Pfad Die Gefahr bei diesem Pfad sind die fast unsichtbaren Wurzeln, und die verhältnismäßig großen Steine. Die Wege sind seitlich abgeflacht, wobei es manchmal recht steil weiter "abfällt". Wer hier stürzt kann sich ernsthaft verletzen oder schmerzhafte Erinnerungen mitnehmen. Am Anfang kann man fast nur hintereinander laufen, wenn jemand überholen will, muß er aufpassen und zusehen das er eine entsprechende Lücke ausfindig macht.  KM 62 - Ho Chi Minh Pfad            kaum ersichtlich die Wurzeln und großen Steine und das abfallende seitliche Gelände Nach dem eigentlichem Ho Chi Minh Pfad folgt ein Weg entlang eines kleineren Flüßchens (bei ca. KM 66). Ab hier überholte ich relativ viele Läufer und Läuferinnen, ich war echt super gut drauf. Was mich stört, sind die Schmerzen im Magen-Bereich die immer mehr zunahmen, und das blöde Seitenstechen das immer noch nicht aufgehört hat. Ab jetzt stießen die Radbegleiter wieder zu uns Läufern. KM 77 bei Bibern, kurz vor der letzen großen Steigung   In Oberramsern trafen wir auf Elke und Peter die mich so "nebenbei" mitbetreuten, mich aufmunterten und per Auto begleitet haben. Bei Bibern überwinde ich wie gewohnt die letzte "große" Steigung gehend, denn laufend benötige ich dafür zu viel Energie und bin gehend genau so schnell wie laufend. Wo eine Steigung ist, da ist meistens auch ein Gefälle, und das kann unter Umständen sehr schmerzhaft sein. Wir erreichen Arch, und von hier ab ist für mich mit dem Laufen Schluß - ich kann wegen den Magenkrämpfen und dem Seitenstechen nicht mehr weiterlaufen. Aber ich gebe nicht auf, ich gehe und weiß genau wieviel von der Strecke ich noch vor mir habe, nämlich noch 18 KM. Obwohl ich ansonsten körperlich topfit war, gelingt es mir nicht, wieder zu laufen, die Schmerzen sind einfach zu stark. Es bleibt dabei, ab hier geht es im schnellen Gehschritt weiter. Ich ärgerte mich schon darüber das ich nicht weiter laufen konnte, aber was sollte ich machen, mein Körper zeigte mir meine Grenzen auf. Büren an der Aare Immer mehr Läufer und Läuferinnen überholten mich, aber es war nichts zu machen. Ich hatte mehr Zeit, mich mit meinem Coach zu unterhalten. Leider ging es Rolf auch nicht so gut, er hatte sich im Laufe der Nacht eine Erkältung zugezogen. Wir warteten beide darauf das die Sonne endlich hervorkommt und uns den Rücken wärmt, kurz vor Pieterlen wurde unser Wunsch erfüllt, die Sonne kam hervor. Supergut gelaunt, denn wir wissen das es nicht mehr allzuweit ist....... Mein Lieblingsschild "95 KM" lies mich dieses mal ziemlich "kalt", normalerweise zog ich hier immer ein wenig das Tempo an. Ab KM 99 nahm ich nochmal alle Willenskräfte zusammen, biß die Zähne zusammen und lief dem Ziel entgegen. Die Radbegleiter müßen kurz vor dem Ziel abbiegen, und so trennte ich mich von Rolf.  wenige Meter vor dem Zieleinlauf   Trotz meiner gesundheitlichen Probleme bin ich in einer relativ guten Zeit angekommen. Alle drei (von vier - Elke fotografiert ja leider) - froh es geschafft zu haben Mein persönliches Ziel aber habe ich erreicht, ich bin entspannt angekommen. Sogar so gut wie noch nie zuvor, ich habe weder blaue Fußnägel, noch Blasen an den Füßen, und ich habe noch enorm viel Energie übrig. auch Rolf geschafft..... Am Ziel hatte ich kaum noch Seitenstechen, die Magenkrämpfe jedoch blieben mir noch für den ganzen Tag erhalten. Wieso ich diese Magenkrämpfe hatte, kann ich bis heute nicht sagen. Fazit: Auch wenn man körperlich und mental hervorragend vorbereitet ist, kann man nicht alles voraussehen. Selbst mir als "alter Hase", der diesen Lauf mittlerweile zum vierten mal erfolgreich beenden konnte, ergeben sich immer wieder unvorhersehbare Situationen.   Ingesamt haben über 2.450 Läufer und Läuferinnen (inkl. Staffeln) das Ziel von 100KM erreicht. Ich möchte allen Läufern und Läuferinnen zu dieser tollen Leistung herzlich gratulieren. Besonderen Dank möchte ich meiner Frau Elke, die es mir ermöglichte mich für diesen Lauf optimal vorzubreiten, meinem Schwager Peter und ganz besonders meinem Coach Rolf, zukommen lassen. Ohne diese drei wäre der Lauf für mich viel schwerer und würde mir wahrscheinlich viel weniger Spaß machen. Vielen Dank das Ihr mich bei diesem Lauf so toll und intensiv betreut habt, und gute Besserung Rolf ! Die Organisation hat super geklappt, von der Startnummernausgabe, über die Umkleiden, die Verpflegung unterwegs und die Absperrungen, ich kann nur sagen vielen Dank an die vielen Helfer im Vorder- und im Hintergrund. Was für mich (seit 2003) verbesserungswürdig wäre, ist weiterhin der häßliche Zieleinlauf und in diesem Jahr die relativ lange Anstehzeit bei der T- Shirt Ausgabe. Wann ich wieder in Biel starten werde weiß ich noch nicht, aber daß ich wieder starten werde, daß steht fest. Jetzt würde es mich auch mal reizen, einen Staffellauf mitzumachen. Wer hat dazu ebenfalls noch Lust ? Höhenprofil Der "Lohn" für den erfolgreichen Abschluß Statistik: Distanz: 100 KM Starter beim Ultramarathon (100KM - mit Staffeln): ca.2.450 Finisher beim Ultramarathon (100KM - mit Staffeln): ca.2.140 Aufstieg (gemessen mit Polar S 710): 565 Meter Abstieg (gemessen mit Polar S 710): 541 Meter verbrauchte Energie: Ca.  7.417 Kcal durchschnittl. Herzfrequenz: 144 bpm Herzschläge während des Laufes: 92.280 Nettogewichtsabnahme: 0,8 Kg Tee: 0,2 Liter Suppe: 0,8 Liter Citrus Energy Drink: 2,8 Liter Kohlenhydrat angereichertes Wasser: 0,3 Liter  
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100 KM Biel 13/14 Juni 2008 Bald ist es wieder soweit, 100 KM Biel! Am 13.06.08 (Freitag der 13.) findet der Bieler Lauf zum 50ten mal statt, und ich laufe (wenn nichts mehr dazwischen kommt) zum 4 mal!. Ich hoffe auch dieses mal wieder den Lauf erfolgreich abschließen zu können. Was heißt erfolgreich für mich? Ich möchte ohne Verletzung, recht gut und entspannt und einigermaßen "Beschwerdefrei" durch den Lauf kommen. Naja so richtig entspannt ist man nach 100 KM laufen eigentlich nicht, aber unheimlich "zufrieden". Tja und meine üblichen Blasen und leichten "Geh" Probleme nach dem Lauf, die zähle ich eigentlich nicht, die gehören bei so einem langen Lauf einfach dazu. Recht gut heißt für mich, dieses mal habe ich mir "keine" Zielzeit gesetzt, ich möchte den Lauf genießen. Um mein Ziel zu erreichen habe ich mir einen Trainingsplan erstellt, und ihn hier auf dieser Seite eingestellt. Schaut einfach mal rein, vielleicht hilft er euch bei euren Vorbereitungen für diesen oder einen ähnlichen Lauf. Nach einer relativ langen Vorbereitung auf diesen Tag, ist es endlich soweit, der 50. Bieler Lauf! Ich war für diesen Lauf mental und körperlich hervorragend vorbereitet. Meinem Ziel, entspannt und gut anzukommen, stand nichts im Wege. völlig locker und entspannt vorm Start - Peter und Thomas        Rollf und Elke beim Start - Biel 2008 Rolf kurz vor unserer "Trennung" - ganz konzentriert In diesem Jahr hat es ausnahmslos viele Radbegleiter gegeben. Ich finde diese Unterstützung für die Läufer und Läuferinnen enorm wichtig, und befürworte die Entscheidung eine Radbegleitung für den Großteil der Strecke nutzen zu dürfen. Wie all die Jahre zuvor hatte ich auch dieses Jahr meinen Couch Rolf als Radbegleiter dabei, ihm macht dieser Lauf genauso viel Spaß wie mir. Rolf und Thomas kurz vor dem Start              Startvorbereitungen auch für andere...... Beim Start war noch nicht klar ob es trocken bleibt, oder ob es regnen würde. Zu Beginn hatten wir ca. 13 C und einen unangenehmen frischen Wind. Die Temperatur fiel in der Nacht bis auf 7 C° ab. Startschuß pünktlich um 22:00 Uhr Nach dem Start in Biel verteilte sich das Feld gleichmäßig und zügig, und so konnte jeder nach kurzer Zeit sein eigenes Tempo laufen. Das Wetter bedankte sich bei uns Läufern indem die ersten zwei Stunden der Dreiviertelmond klar und hell leuchtete, und die Wolken sich nicht vor den Mond schoben. Mal Schemenhaft, mal klar und hell leuchtete er uns den Weg bis kurz nach Aarberg. KM18 bei Kappelen               KM20 bei Lyss die ersten leichten 50 KM sind geschafft              Rolf in Kirchberg - schon hier gesundheitlich leicht "angeschlagen" Bis kurz vor Kirchberg (KM 55) fühlte mich unheimlich frisch und bestens gelaunt. Danach bekam ich leichtes Seitenstechen und die ersten Anzeichen einer Magenverstimmung. Nachdem ich in Kirchberg meine Stirnlampe und einige gute Ratschläge von Rolf bekommen habe (beim letzten Lauf war ich zwar mit Lampe, aber mit leeren Batterien unterwegs), konnte ich jetzt zum schönsten Teil des Laufes (für mich) - zum Ho Chi Minh Pfad - durchstarten. Lampe für den Ho Chi Minh Pfad Die Gefahr bei diesem Pfad sind die fast unsichtbaren Wurzeln, und die verhältnismäßig großen Steine. Die Wege sind seitlich abgeflacht, wobei es manchmal recht steil weiter "abfällt". Wer hier stürzt kann sich ernsthaft verletzen oder schmerzhafte Erinnerungen mitnehmen. Am Anfang kann man fast nur hintereinander laufen, wenn jemand überholen will, muß er aufpassen und zusehen das er eine entsprechende Lücke ausfindig macht.   KM 62 - Ho Chi Minh Pfad                    kaum ersichtlich die Wurzeln und großen Steine und das abfallende seitliche Gelände Nach dem eigentlichem Ho Chi Minh Pfad folgt ein Weg entlang eines kleineren Flüßchens (bei ca. KM 66). Ab hier überholte ich relativ viele Läufer und Läuferinnen, ich war echt super gut drauf. Was mich stört, sind die Schmerzen im Magen-Bereich die immer mehr zunahmen, und das blöde Seitenstechen das immer noch nicht aufgehört hat. Ab jetzt stießen die Radbegleiter wieder zu uns Läufern. KM 77 bei Bibern, kurz vor der letzen großen Steigung In Oberramsern trafen wir auf Elke und Peter die mich so "nebenbei" mitbetreuten, mich aufmunterten und per Auto begleitet haben. Bei Bibern überwinde ich wie gewohnt die letzte "große" Steigung gehend, denn laufend benötige ich dafür zu viel Energie und bin gehend genau so schnell wie laufend. Wo eine Steigung ist, da ist meistens auch ein Gefälle, und das kann unter Umständen sehr schmerzhaft sein. Wir erreichen Arch, und von hier ab ist für mich mit dem Laufen Schluß - ich kann wegen den Magenkrämpfen und dem Seitenstechen nicht mehr weiterlaufen. Aber ich gebe nicht auf, ich gehe und weiß genau wieviel von der Strecke ich noch vor mir habe, nämlich noch 18 KM. Obwohl ich ansonsten körperlich topfit war, gelingt es mir nicht, wieder zu laufen, die Schmerzen sind einfach zu stark. Es bleibt dabei, ab hier geht es im schnellen Gehschritt weiter. Ich ärgerte mich schon darüber das ich nicht weiter laufen konnte, aber was sollte ich machen, mein Körper zeigte mir meine Grenzen auf. Büren an der Aare Immer mehr Läufer und Läuferinnen überholten mich, aber es war nichts zu machen. Ich hatte mehr Zeit, mich mit meinem Coach zu unterhalten. Leider ging es Rolf auch nicht so gut, er hatte sich im Laufe der Nacht eine Erkältung zugezogen. Wir warteten beide darauf das die Sonne endlich hervorkommt und uns den Rücken wärmt, kurz vor Pieterlen wurde unser Wunsch erfüllt, die Sonne kam hervor. Supergut gelaunt, denn wir wissen das es nicht mehr allzuweit ist....... Mein Lieblingsschild "95 KM" lies mich dieses mal ziemlich "kalt", normalerweise zog ich hier immer ein wenig das Tempo an. Ab KM 99 nahm ich nochmal alle Willenskräfte zusammen, biß die Zähne zusammen und lief dem Ziel entgegen. Die Radbegleiter müßen kurz vor dem Ziel abbiegen, und so trennte ich mich von Rolf.  wenige Meter vor dem Zieleinlauf Alle drei (von vier - Elke fotografiert ja leider) - froh es geschafft zu haben   Trotz meiner gesundheitlichen Probleme bin ich in einer relativ guten Zeit angekommen. Mein persönliches Ziel aber habe ich erreicht, ich bin entspannt angekommen. Sogar so gut wie noch nie zuvor, ich habe weder blaue Fußnägel, noch Blasen an den Füßen, und ich habe noch enorm viel Energie übrig. auch Rolf geschafft..... Am Ziel hatte ich kaum noch Seitenstechen, die Magenkrämpfe jedoch blieben mir noch für den ganzen Tag erhalten. Wieso ich diese Magenkrämpfe hatte, kann ich bis heute nicht sagen. Fazit: Auch wenn man körperlich und mental hervorragend vorbereitet ist, kann man nicht alles voraussehen. Selbst mir als "alter Hase", der diesen Lauf mittlerweile zum vierten mal erfolgreich beenden konnte, ergeben sich immer wieder unvorhersehbare Situationen.   Ingesamt haben über 2.450 Läufer und Läuferinnen (inkl. Staffeln) das Ziel von 100KM erreicht. Ich möchte allen Läufern und Läuferinnen zu dieser tollen Leistung herzlich gratulieren. Besonderen Dank möchte ich meiner Frau Elke, die es mir ermöglichte mich für diesen Lauf optimal vorzubreiten, meinem Schwager Peter und ganz besonders meinem Coach Rolf, zukommen lassen. Ohne diese drei wäre der Lauf für mich viel schwerer und würde mir wahrscheinlich viel weniger Spaß machen. Vielen Dank das Ihr mich bei diesem Lauf so toll und intensiv betreut habt, und gute Besserung Rolf ! Die Organisation hat super geklappt, von der Startnummernausgabe, über die Umkleiden, die Verpflegung unterwegs und die Absperrungen, ich kann nur sagen vielen Dank an die vielen Helfer im Vorder- und im Hintergrund. Was für mich (seit 2003) verbesserungswürdig wäre, ist weiterhin der häßliche Zieleinlauf und in diesem Jahr die relativ lange Anstehzeit bei der T-Shirt Ausgabe. Wann ich wieder in Biel starten werde weiß ich noch nicht, aber daß ich wieder starten werde, daß steht fest. Jetzt würde es mich auch mal reizen, einen Staffellauf mitzumachen. Wer hat dazu ebenfalls noch Lust ? Höhenprofil Der "Lohn" für den erfolgreichen Abschluß Statistik: Distanz: 100 KM Starter beim Ultramarathon (100KM - mit Staffeln): ca.2.450 Finisher beim Ultramarathon (100KM - mit Staffeln): ca.2.140 Aufstieg (gemessen mit Polar S 710): 565 Meter Abstieg (gemessen mit Polar S 710): 541 Meter verbrauchte Energie: Ca.  7.417 Kcal durchschnittl. Herzfrequenz: 144 bpm Herzschläge während des Laufes: 92.280 Nettogewichtsabnahme: 0,8 Kg Tee: 0,2 Liter Suppe: 0,8 Liter Citrus Energy Drink: 2,8 Liter Kohlenhydrat angereichertes Wasser: 0,3 Liter
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